Sicherheitskonzept für die GS Wiesenschule

1. Sicherheit auf dem Schulweg

Beim ersten Informationsabend vor der Einschulung wird auf folgendes hingewiesen:

Der Schulweg soll intensiv geübt werden. Anhand des Schulwegplanes sind gefährliche Stellen zu ersehen. Ein gemeinsam zurückgelegter Schulweg erhöht die Sicherheit. Eltern sollen sofort die Polizei und die Schule informieren, wenn ihr Kind angesprochen oder belästigt wurde.

2. Maßnahmen bei Fernbleiben vom Unterricht

Die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, die Schule vor Unterrichtsbeginn zu informieren, wenn ein Kind den Unterricht nicht besuchen kann. Bei unentschuldigter Abwesenheit eines Kindes werden Nachforschungen über das Fernbleiben am Fehltag angestellt. Wird ein bereits erschienenes Kind am Schulvormittag vermisst, so ist unverzüglich die Schulleitung zu informieren, die dann die Erziehungsberechtigten benachrichtigt. Von jedem Kind liegt ein „Notfallzettel“ mit diversen Telefonnummern vor. Kinder, die sich krank fühlen, müssen abgeholt werden. Ab dem dritten Fehltag eines Kindes ist ein ärztliches Attest vorzulegen .Die Aufsichtspflicht der Schule endet mit unberechtigtem Verlassen des Schulgeländes. Diese Rahmenbedingungen werden mit den 1Klässlern eingeübt

3. Maßnahmen während des Unterrichtsvormittages

Schüler benutzen die Eingangstür vom Schulhof. Die Eltern werden gebeten, das Schulhaus nur in begründeten Ausnahmefällen zu betreten. Besucher, Handwerker usw. müssen sich im Sekretariat oder bei der Schulleitung anmelden. Erwachsene Personen werden nach dem Grund ihres Aufenthaltes im Schulhaus angesprochen. Während der Pause sind alle Kinder im Hof, bzw. bei Regenpause im Klassenzimmer unter Aufsicht der Lehrkräfte. Zu den Dienstpflichten von Lehrkräften gehört, die Pausenaufsicht gewissenhaft und   aktiv wahrzunehmen. Bei vorzeitigem Unterrichtsende werden Kinder, deren Eltern dies wünschen, bis zum stundenplanmäßigen Unterrichtsende in der Schule betreut.

4. Technische Maßnahmen

Verschiedene Alarmsignale warnen vor Bedrohungen (Feuer, Amok...). Im Flur hängen Fluchtwegspiktogramme aus. Diese sind mit den Kindern zu besprechen. Der Erste-Hilfe-Kasten, die Feuerlöscher und die Brandmeldeanlage werden regelmäßig überprüft.

5. Sonstige Maßnahmen

Die Beamten der Polizei besuchen regelmäßig unsere Schule. In der Schule werden regelmäßig Selbstbehauptungskurse durchgeführt. In besonderen Veranstaltungen und regelmäßigen Klassengesprächen werden die Kinder zum Thema Gewalt sensibilisiert. Mehrfach im Jahr wird im Rahmen des Unterrichts das Verhalten bei möglichen Notfällen besprochen. Jährlich findet ein Probealarm statt, um das richtige Verhalten einzuüben. Die Klassen haben einen Sammelplatz auf dem Sportplatz. Die Erste-Hilfe-Kurse der Lehrer und Lehrerinnen werden regelmäßig aufgefrischt.

6. Verhalten und Evakuierung im Brandfall/ bei Bombendrohung

Die Aushänge in allen Klassenräumen „Verhalten im Brandfall“ sind zu beachten: Ruhe bewahren – Brand melden – In Sicherheit bringen und angegebene Rettungswege beachten. Wenn möglich einen Löschversuch unternehmen. Bitte den Notfallplan in jedem Klassenraum beachten (Fluchtwege und Feuerlöscher sind gekennzeichnet).Es findet eine jährliche Belehrung des Kollegiums zum Thema Verhalten in Notfällen und eine Einweisung in die Handhabung von Feuerlöschern statt. Jährlich findet eine Alarmübung statt. Das Schulgebäude wird verlassen, Fenster und Türen geschlossen und am Sammelplatz (Sportplatz) unverzüglich der Schulleitung gemeldet, wer den Alarm ausgelöst hat und wo es brennt. Fehlende Schüler werden sofort gemeldet. Das Verhalten bei Feueralarm wird in den Klassen besprochen. Sicherheitskonzept Informationen an Dritte, z.B. der Presse, gibt es nur in Absprache mit der Einsatzleitung der Polizei und der Schulleitung. Auskunftsverweigerungsrecht § 55 StPo gilt für alle. Der Schulvorstand, Schulamt werden von der Schulleitung verständigt.

7. Verhalten bei anderen außergewöhnlichen Ereignissen (z. B. Tod, Suizid,...)

Ruhe bewahren und versuchen die Situation einzuschätzen sowie die SchülerInnen zu beruhigen evtl. Verstärkung holen (KollegInnen, Hausmeister,...) ggf. Kontaktaufnahme über Handy mit der Polizei 110.Wenn möglich sofort die Schulleitung bzw. das Büro verständigen. Die Schulleitung entscheidet über das weitere Vorgehen. Ggf. Feuerwehr, Notarzt verständigen. Direkt Betroffene und Augenzeugen von der Lehrkraft betreuen lassen bzw. anders beaufsichtigen/versorgen. Eltern werden in Absprache mit der Polizei verständigt. Das Schulamt wird verständigt.

8. Verhalten bei Drohanrufen und Drohbriefen

Bei Drohanrufen sind folgende Punkte von besonderer Bedeutung:

andere Personen mithören lassen Rufnummer, Datum, Uhrzeit festhalten Gespräch in die Länge ziehen, um mehr über den Anrufer zu erfahren Rückfragen stellen Sprache, Sprachfehler oder Dialekt schriftlich festhalten auf Nebengeräusche achten (Verkehr, Glockengeläut, etc.)Gesprächsverlauf schriftlich dokumentieren bei mehreren Mithörern getrennt aufschreiben lassen erste Maßnahmen zum Schutz der Schule treffen (Verschließen und Evakuierung)

9. Beim Eingang eines Drohschreibens sind folgende Punkte zu beachten:

Kreis der Personen möglichst klein halten, die das Schreiben in den Händen halten nach Erkennung Schreiben nur noch mit Handschuhen oder Pinzette anfassen. Aufbewahrung danach möglichst in einer Plastiktüte Wie ist das Drohschreiben überbracht worden (Post, privater Zustelldienst, Überbringer), Eingang (Datum und Uhrzeit) festhalten Schreiben darf nicht weiter bearbeitet werden, kein Eingangsstempel oder Lochung und es darf auch nicht geknickt oder gefaltet werden SMS oder E-Mail sind zu sichern und auszudrucken. Zeichnungen sind im Original zu sichern und wie Schriftstücke zu behandeln. Sollte dies nicht möglich sein, erfolgt eine fotografische Sicherung.

10. Verhalten bei einem Amoklauf

Verhalten im Amok – Fall an Schulen:

- Polizei Notruf 110

- Nicht auflegen! Verbindung unbedingt halten!

- Wenn möglich Schulalarm auslösen

-   Bei Kontakt mit dem Täter:

- In den Schulräumen bleiben!

- Türen verbarrikadieren! Fenster und Vorhänge schließen!

- Fenster und Türen meiden!

- Auf den Boden legen!

- Auf Anweisungen der Polizei warten!

Ohne Kontakt mit dem Täter:

- Schulgebäude sofort verlassen!

- Für die Polizei bereithalten

11. Telefonnummern für den Notfall

Bei Verletzungen oder akuten Erkrankungen:

-  Rettungsdienst Notruf: 112

Was ist geschehen?

Wo ist der Unfallort?

Wie viele Personen sind verletzt?

Welche Art der Verletzung?

Auf Rückfragen warten!

Erste Hilfe leisten und Ersthelfer benachrichtigen

Rettungswagen einweisen

Eltern informieren

Verbandbucheintrag (geringfügige Verletzungen)

Unfallmeldung (bei Arztbesuch)

- Notarzt OHZ: 04791 19222