Das Förderkonzept der Wiesenschule

Das Förderkonzept der Wiesenschule sieht vor, dass jede Schulklasse mit jeweils einer Stunde Förderunterricht in Mathematik und Deutsch versorgt wird.

Um möglichst viele Schüler entsprechend ihres Leistungsniveaus fördern zu können, werden die Parallelklassen zusammengefasst und dann in drei Förder- bzw. Fordergruppen mit differenzierter Leistungsanforderung eingeteilt. Dabei wird berücksichtigt, dass die Gruppengröße der zu fördernden und die der zu fordernden Kinder jeweils ca. ¼ der gesamten Anzahl der Schüler betragen soll. Die Gruppen der Kinder, die den Anforderungen entsprechen, bilden mit ungefähr der Hälfte aller Kinder die größte Gruppe.

Im Einzelnen ergibt sich eine Differenzierung in drei Leistungsniveaus:

Gruppe 1

Förderndes Lernen

ca. 1/4     aller Kinder

Gruppe 2

Übendes Lernen

ca. 1/2     aller Kinder

Gruppe 3

Forderndes Lernen

ca. 1/4     aller Kinder

Gruppe 1 und 2 sollen in Klassenlehrer- oder Fachlehrerhand sein,

Gruppe 3 kann auch durch eine Vertretungslehrkraft betreut werden.

Der Förderunterricht der Klassenstufen 1 und 2 muss im ersten oder zweiten Block des Vormittags erfolgen, während der Förderunterricht der 3. und 4. Klassen auch im letzten Unterrichtsblock (12:10 – 13:10 Uhr) erteilt werden kann. Aufgrund der Raumsituation an der Wiesenschule ist zu beachten, dass Förderunterricht niemals parallel unterrichtet werden kann, da nicht genügend Unterrichtsräume zur Verfügung stehen. Es müssen für den Förderunterricht auch der Werkraum und ggf. die Flure genutzt werden.

1.2.1.       Funktion der Sonderschullehrer im Rahmen des Rik

Der Sonderschullehrer wird nach vorheriger Absprache mit den entsprechenden Klassenlehrkräften stundenweise mit besonders auffälligen Kindern arbeiten. Dadurch sollen die durch Lerndokumentation aufgefallenen Kinder möglichst schnell individuell gefördert werden. Gleichzeitig wird dadurch eine gezielte diagnostische Einschätzung bezüglich eines eventuellen sonderpädagogischen Förderbedarfs gewährleistet.

1.2.2.       Einbindung von Eltern

Die Möglichkeit, Eltern in den Unterricht einzubeziehen, soll genutzt werden, um in bestimmten Bereichen des Unterrichts einzelne Kinder oder kleine Gruppen individuell zu fördern. Im Bereich der Lese- und Sprachförderung können Eltern als Lesemütter eingesetzt werden. In anderen Bereichen ist Ähnliches vorstellbar.

1.2.3.       Neue Technologien

Der Einsatz von Computern soll im Förderunterricht als Differenzierungsmittel eingesetzt werden. Die zur Verfügung stehenden Lernprogramme bieten die Möglichkeit, einzelne Schüler speziell und individuell zu fördern. Das Internet kann als Informationsquelle für den Unterricht genutzt werden.

1.2.4.       Sportförderunterricht

An der Wiesenschule gibt es die Möglichkeit, Sportförderunterricht zu erteilen.

Er sollte für jeden Jahrgang mit einer Unterrichtsstunde pro Woche angesetzt werden. Vorzugsweise sollte der SFU im letzten Unterrichtsblock (12:00 – 13:00 Uhr) erteilt werden.