Vertretungskonzept der Wiesenschule

Das Konzept zur Vertretung von kurzfristigem Unterrichtsausfall in  der Wiesenschule stützt sich auf vier Säulen:

-  Stundenkontingent der Vertretungslehrkräfte

-  Zusätzliche Stunden der Lehrkräfte im Flexierlass

-  Auflösung von Doppelbesetzungen und Förderstunden nach Förderkonzept

-  Aufteilen von Klassen und Zuweisung der gruppen in andere Klassen bzw. Betreuungsgruppen

Gestützt auf diese vier Säulen soll das Vertretungskonzept der Wiesenschule dazu führen, dass bei kurzfristigen Erkrankungen der Kolleginnen und durch Fort- und Weiterbildung nicht erteilbarer Unterricht möglichst optimal vertreten werden kann.

Dabei ist auf die Reihenfolge der vorzunehmenden Maßnahmen zu achten.

Als erstes wird versucht den Vertretungsunterricht durch Stunden der Vertretungslehrkräfte zu erteilen. Die Bereitschaft auch kurzfristig (Anruf vor der ersten Stunde) einzuspringen  ist notwendige Bedingung. Die inhaltliche Arbeit ist durch Absprachen und Vorbereitungen mit den zu vertretenden Kolleginnen zu gestalten. Dies setzt eine ordnungsgemäße und rechtzeitige Krankmeldung einhergehend mit genügend Informationen zur inhaltlichen Gestaltung der Vertretungsstunden voraus.

Gleichzeitig muss überlegt werden, ob die Möglichkeit besteht, eventuelle Springstunden bzw. Randstunden der einzelnen Kolleginnen zum Vertretungsunterricht heranzuziehen. Dies kann nur in Verbindung mit dem Flexierlass geschehen.

Sollten diese Maßnahmen nicht dazu führen, dass Unterrichtsausfall vermieden werden kann, können Doppelbesetzungen und der Förderunterricht aufgelöst werden. Dies ist nur dann möglich, wenn zu vertretende Unterrichtsstunden und Doppelbesetzung/Förderunterricht im Stundenplan parallel liegen.

Sollte es dennoch nicht möglich sein allen ausfallenden Unterricht zu vertreten besteht dann noch die Möglichkeit Klassen aufzuteilen und auf die anderen Lerngruppen zu verteilen. Diese Maßnahme ist nur für den Notfall gedacht.

Bei krankheitsbedingtem Ausfall einer pädagogischen Mitarbeiterin in den Betreuungsgruppen wird, soweit dies möglich ist, die nicht betreute Gruppe auf die anderen Gruppen aufgeteilt.

Im Falle einer zu großen Anzahl von Kindern in einer Betreuungsgruppe bedingt durch eventuelle Zusammenlegung im Krankheitsfall wird die Betreuung durch Lehrerinnen der Wiesenschule übernommen und durch die Regelung des Flexierlasses verrechnet.

Bei langfristigem Unterrichtsausfall (länger als 6 Wochen) soll zunächst die Möglichkeit der Einstellung einer Vertretungslehrkraft für die Zeit der Erkrankung der Kollegin in Betracht gezogen werden.

Ist dies nicht möglich, muss das Stundenkontingent der pädagogischen Mitarbeiter für Vertretung per Antragstellung erhöht werden, um einen Großteil der ausfallenden Stunden vertreten zu können.

Darüber hinaus werden die Kolleginnen durch Mehrarbeit im Flexierlass verstärkt zum Vertretungsunterricht herangezogen. Die Auflösung von Doppelbesetzungen und Förder-unterricht kommt erst als letzte Maßnahme in Betracht, da diese Stunden durch das Förderkonzept der Wiesenschule einen wichtigen Schwerpunkt in der Unterrichtskonzeption einnehmen und deshalb nicht zu Gunsten von Vertretungsunterricht wegfallen dürfen.

Bei längerfristigem Ausfall einer pädagogischen Mitarbeiterin wird durch Einstellung einer weiteren pädagogischen Mitarbeiterin der krankheitsbedingte Stundenausfall ausgeglichen.